"Mit dem Wort wird's witzig!"

Vernissage Ausstellung Franziska Schmalzl

Eine neue Ausstellungsreihe zum Thema „Bilder und Worte“ unter der Leitung von Christin Breuil Pala startet mit der aus dem Burgenland stammenden Künstlerin Franziska Schmalzl. Die Künstlerin präsentiert Originale, limitierte Kunstdrucke und Skulpturen, die eines gemeinsam haben: amüsante und freche Bildtitel und Bildinschriften – Erheiterung für die Besucher ist garantiert!

Programm am Eröffnungsabend:

Einführende Worte der Künstlerin

Musik: Marie-France Sylvester (Klarinette) & Tímea Hérics (Fagott)

Video-Präsentation von Sketches der Künstlerin

Möglichkeit zum Gespräch mit der Künstlerin

Anschließend laden wir zum Buffet!

 „Kunst, besser als Botox!“

Was die Künstlerin Franziska Schmalzl als besonders bereichernd für ihr Leben empfindet, ist jede Art von Humor – ob nun in gesprochener oder bildhafter Form: „Humor ist eine der wichtigsten Ressourcen, über die ein Mensch verfügt. Humor heißt immer: Ich bin stärker als der Schmerz, als die Angst. Er lässt uns groß und großmütig werden. Hinter einem Sinn für Humor steckt immer eine große Bejahung des Lebens.“ Und so hat sich im Laufe der letzten 10 Jahre ihr Blick aufs Leben und auch ihr künstlerischer Stil verändert. Ihre bildnerischen Arbeiten sind für die freischaffende Künstlerin „echte Stimmungsaufheller, und die Rückmeldungen meiner Kunden und Kundinnen bestätigen das immer wieder aufs Neue“, freut sich die Künstlerin. Auch ist sie davon überzeugt, „dass alles, womit sich ein Mensch umgibt, direkten Einfluss auf sein Wohlbefinden hat – ob das jetzt gesunde Ernährung ist, wertschätzende soziale Kontakte, konstruktive Gedanken oder eben positive, heitere, freudvolle Kunst.“ Insofern erlebt sie ihre künstlerische Arbeit „wie eine Verjüngungskur und meine fertigen Werke wie einen Jungbrunnen“.

Und so erwarten die Besucher und Besucherinnen der Ausstellung „Mit dem Wort wird’s witzig!“ farbstarke Arbeiten mit amüsanten Titeln wie „Ahoi, ihr fönfrisierten, zuckerschnutigen Mädels - Kapitän Kukident kommt!“ oder „Heribert, in exklusiver Abendgarderobe, trifft in diesem Moment auf Ihre Kurzsichtigkeit – und er hat es so satt, satt, satt!“. – „Und sogar eine Leihgabe des Ägyptischen Museums in Kairo bekommen zu Gesicht – mit dem Titel ‚Tutanchamun träumt von einem herzhaften Bibergulasch‘. Diese Gelegenheit sollte man sich wirklich  nicht entgehen lassen“, berichtet die Künstlerin schmunzelnd.

Zur Künstlerin

Die gebürtige Mischendorferin, deren Bilder zwischenzeitlich in Privatsammlungen zwischen Kalifornien und Indien hängen, hatte schon als Jugendliche Freude am Schreiben: „Das Wort ist sehr mächtig – es kann tiefe Gräben reißen und ebenso kann es auch Brücken schlagen und alles Trennende überwinden.“ Nach „tonnenweise Tagebuch-Aufzeichnungen“, nach frühen Literaturstipendien, einem absolvierten Philosophie- und Germanistik-Studium, nach jahrelanger Tätigkeit als Texterin und Werbekreative und als Sprecherin für Hörfunk-Spots kehrte sie der Werbebranche den Rücken. Auf der Suche nach einem neuen erfüllenden und sinnhaften Beruf wechselte sie nach einem weiteren Studium ins Fach der multimedialen Kunsttherapie. Entdeckt von einem Schweizer Galeristen, landete sie schließlich in der Malerei – „Sie ist meine große Liebe!“, schwärmt die Künstlerin. Der Sprache ist sie aber immer treu geblieben: Jedes ihrer Werke zeugt von ihrem Sinn für tiefgründigen und häufig frechem Humor, der aber den dargestellten „Helden“ immer liebevoll betrachtet.

Oberschützen, Haus der Volkskultur

Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 8.00 - 14.00 Uhr und nach persönlicher Vereinbarung

Ausstellungdauer bis 30. April 2020

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