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Bauernregel Jänner

Bauernregeln sind aus Beobachtung nacheinander folgender Umstände entstanden und wurden über Generationen weitergegeben. Eine Bauerregel versucht, aus bestimmten Wetterlagen Vorhersagen und Rückschlüsse auf später kommende Ereignisse zu treffen.

Die meisten befassen sich mit der mittelfristigen Wettervorhersage, zum Beispiel ausgehend vom Wetter oder anderen natürlichen Ereignissen an bestimmten Lostagen eines Monats oder dem Wetter eines ganzen Monats.

 

Der Monat Jänner

 

1.

  • Neujahrsnacht still und klar, deutet auf ein gutes Jahr.
  • Am Neujahrstag kalt und weiß, wird der Sommer später heiß.

2.

  • Wie der Basillus, so der September.

4.

  • Wie das Wetter am Markarius war, so wird der September trüb oder klar.

6.

  • Heilige Dreikönig sonnig und still, der Winter vor Ostern nicht weichen will.
  • Wie sich das Wetter bis Dreikönig hält, so ist das nächste Jahr bestellt.

7.

  • St.Valentin nimmt die Feiertag hin.

8.

  • Wenn es dem Severin gefällt, dann bringt er mit die große Kält'.

9.

  • St. Julian bricht das Eis, oder er bringt's mit von seiner Reis'.

10.

  • An Amalie Sonnenschein, bringt viel Korn und Weizen ein.

14.

  • Ist der Paulustag gelinde, folgen im Frühjahr rauhe Winde.

16.

  • Der Theobald, der Theobald, der macht unsere Häuser kalt.

17.

  • Große Kälte am Antoniustag, machmal nicht lange halten mag.
  • Antonius mit dem weißen Bart, regnet's nicht, er mit dem Schnee nicht spart.

20.

  • Sturm und Frost an Sebastian, ist den Saaten wohlgetan.
  • Fabian, Sebastian, da steigt der Saft den Baum hinan.
  • Sonnenschein um Fabian und Sebastian, läßt den Tieren das Futter ausgah'n.

21.

  • Sonnenschein am Agnestag, die Frucht wurmstichig werden mag.
  • Ziehen Wolken am Agnestag über den Grund, bleibt die Ernte stets gesund.

22.

  • Kommt Sankt Vinzenz tief im Schnee, bringt das Jahr viel Heu und Klee.
  • Zu Vinzenzi Sonnenschein, bringt viel Korn und Wein.
  • Hat der Vinzenz Wasserflut, ist es für den Wein nicht gut.

23.

  • Dem Heiligen Klemens traue nicht, denn selten zeigt er ein mild`Gesicht.

25.

  • St. Paulus kalt mit Sonnenschein, wird das Jahr wohl fruchtbar sein.
  • Ist an Pauli Bekehr das Wetter schön, werden wir ein warmes Frühjahr seh'n.

26.

  • Timotheus bricht`s Eis, hat er keins, dann macht er eins.

27.

  • Sankt Julian zerbricht das Eis, bricht er es nicht, umarmt er es.

30.

  • Scheint an Martina die Sonne mild, ist sie der guten Ernte Bild.

31.

  • Friert es hart auf Virgilius, im März noch viel Kälte kommen muss