< Februar 2020 >
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Brauchtum

Bauernregeln sind aus Beobachtung nacheinander folgender Umstände entstanden und wurden über Generationen weitergegeben. Eine Bauerregel versucht, aus bestimmten Wetterlagen Vorhersagen und Rückschlüsse auf später kommende Ereignisse zu treffen.

Die meisten befassen sich mit der mittelfristigen Wettervorhersage, zum Beispiel ausgehend vom Wetter oder anderen natürlichen Ereignissen an bestimmten Lostagen eines Monats oder dem Wetter eines ganzen Monats.

 

Der Monat Februar

 

2.

  • Ist's an Lichtmeß hell und rein, wird's ein langer Winter sein.
  • Wenn es aber stürmt und schneit, ist der Frühling nicht mehr weit.  

3.

  • St. Blasius und Urban ohne Regen, folgt ein guter Erntesegen.

5.

  • An St. Agathe Sonnenschein, bringt recht viel Korn und Wein.

6.

  • Bringt Dorothee recht viel Schnee, bringt der Sommer guten Klee.

9.

  • Ist's an St. Apollonia feucht, der Winter sehr spät entweicht.

12.

  • Eulalia im Sonnenschein, bringt viel Apfel und Apfelwein.

14.

  • Hat`s zu St.Valentin gefroren, ist das Wetter lang verloren.
  • Regnet es an St. Valentin, ist die halbe Ernte hin.

18.

  • Der Simon zeigt mit seinem Tage, der Frost ist nicht mehr lange Plage.

21.

  • Der St.Felix zeiget an, was 40 Tag`wir für Wetter han.

22.

  • Wenns friert auf Petri Stuhlfeier, friert`s noch vierzigmal heuer.
  • Wenn Petri die Bäche sind offen, wird auch kein Eis mehr auf ihnen getroffen.
  • Ist an Petrus das Wetter schön, dann kann man bald Kohl und Erbsen säen.

24.

  • Tritt Matheis stürmisch ein, wird's an Ostern Winter sein.

25.

  • Wenn sich Sankt Walburgis zeigt, der Birkensaft nach oben steigt.

26.

  • Alexander und Leander bringen Märzluft miteinander.

28.

  • War der Romanus hell und klar, bedeutet es ein gutes Jahr.