< Dezember 2018 >
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Brauchtum

 

Bauernregeln sind aus Beobachtung nacheinander folgender Umstände entstanden und wurden über Generationen weitergegeben. Eine Bauerregel versucht, aus bestimmten Wetterlagen Vorhersagen und Rückschlüsse auf später kommende Ereignisse zu treffen.

Die meisten befassen sich mit der mittelfristigen Wettervorhersage, zum Beispiel ausgehend vom Wetter oder anderen natürlichen Ereignissen an bestimmten Lostagen eines Monats oder dem Wetter eines ganzen Monats.

 

Der Monat Dezember

Der Dezember ist der ruhigste Monat in der Natur. Die Wiesen sind kahl und die Bäume haben ihr Laub verloren.Dieser Monat bringt die längsten Nächte des Jahres, fast zwölf Stunden lang ist es draußen nun dunkel. Einige Tiere passen sich der kalten Jahreszeit nicht nur mit einem wärmeren Fell an, sondern wechseln zum Winter auch die Farbe ihres Gewandes und werden schneeweiß.

Lostage

 

1.

  • Fällt auf Eligius ein kalter Wintertag, die Kälte vier Monate dauern mag.
2.
  • Regnet`s am Bibianatag, regnet`s vierzig Tag` und eine Woche danach.
4.
  • Knospen an St. Barbara, sind zum Christfest Blüten da.
  • Zweige schneiden zu St.Barbara, Blüten sind bis Weihnachten da.
  • Auf Barbara die Sonne weicht, auf Lucia sie wiederum herschleicht.
  • Geht Barbara im Klee, kommts Christkind im Schnee.
5.
  • St. Gerald, es wird kalt.
6.
  • Regnet's an  St. Nikolaus, wird der Winter streng und graus.
  • Fließt zu St. Nikolaus noch der Birkensaft, dann kriegt der Winter keine Kraft.
  • Trockener Nikolaus, milder Winter rund um's Haus.
7.
  • Ist Ambrosius schön und rein, wird Florian (22.12.) ein wilder sein.
8.
  • Zu Mariä Empfängnis Regen, bringt dem Heu keinen Segen.
13.
  • Kommt die Hl. Luzia, ist die Kälte auch schon da.
  • Wenn zu Lucia die Gans geht im Dreck, so geht sie am Christtag auf Eis.
  • St. Lucia kürzt den Tag, soviel sie ihn nur kürzen mag.
  • An Sankt Lucia ist der Abend dem morgen nah.
16.
  • Um die Zeit von  Adelheid, da macht sich gern der Winter breit.
  • Die Adelheid liebt weiße Flocken, da bleibt die Erde selten trocken.
  • Um Adelheid, da kommt der Schnee, der tut der Wintersaat nicht weh.
17.
  • St. Lazarus nackt und bar, macht einen linden Februar.
18.
  • Um den Tag des Wunibald, da wird es meistens richtig kalt.
21.
  • Wenn Sankt Thomas dunkel war, gibt's ein schönes neues Jahr.
  • St.Thomas bringt die längste Nacht, weil er den kürzesten Tag gebracht.
24.
  • Wenn's zu Heiligabend schneit, ist das  Weihnachtsfest nicht weit.
  • Ein grüner Christtag, ein weißer Ostertag.
  • Wer sein Holz um Christmett fällt, dem sein Haus wohl zehnfach hält.
  • Bringt das Christkind Kält und Schnee, drängt das Winterkorn in die Höh`.
  • Wenn es Weihnachten flockt auf allen Wegen, das bringt den Feldern segen.
  • Wenn Christkindlein Regen weint, vier Wochen keine Sonne scheint.
  • Wie die Witterung an Adam und Eva, so bleibt sie bis Ende des Monats.
  • Ist's Heiligabend hell und klar, folgt ein höchst fruchtbares Jahr.
25.
  • Ist es Grün zur Weihnachtszeit, fällt der Schnee auf Ostereier.
  • Ist`s windig in den Weihnachtstagen, sollen viel Obst die Bäume tragen.
  • Ist die Weihnacht hell und klar, hofft man auf ein fruchtbar Jahr.
  • Steckt die Krähe zu Weihnacht im Klee, sitzt sie zu Ostern oft im Schnee.
26.
  • Hängt zu Weihnacht Eis an den Weiden, kannst du zu Ostern Palmen schlagen.
  • Kommt weiße Weihnacht, der Winter lang und hart.
  • Auf windige Weihnachten folgt ein glückliches Jahr.
  • Bringt St. Stephan Wind, die Winzer nicht erfreut sind.
  • Windstill muss St. Stephan sein, soll der Nächste Wein gedeih'n.
27.
  • Hat der Evangelist Johannes Eis, dann macht es auch der Täufer heiß.
28.
  • Schneit's am Unschuldigen Kindel, fährt der Januar in die Schindeln.
  • Habens die unschuldigen Kindlein kalt, so weicht der Frost noch nicht so bald.
  • Wenn's Christkindlein die Tränen weint, für vier Wochen keine Sonne scheint.
29.
  • Wie das Wetter heute, so ist es im Mai.
31.
  • Ist's zu  Silvester hell und klar, steht vor der Tür das neue Jahr.
  • Silvesterwind und warme Sunn', wirft jede Hoffnung in den Brunn'.
  • Silvesternacht wenig Wind und Morgensonn, gibt Hoffnung auf Wein und Korn.
  • Wind in St.Silvesters Nacht, hat nie Wein und Korn gebracht.
  • Gefriert's Silvester zu Berg und Tal, geschieht auch dies zum letzten Mal.
  • Silvester Wind und warme Sunnen, wirft jede Hoffnung in den Brunnen.