< Oktober 2018 >
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Brauchtum

 

Bauernregeln sind aus Beobachtung nacheinander folgender Umstände entstanden und wurden über Generationen weitergegeben. Eine Bauerregel versucht, aus bestimmten Wetterlagen Vorhersagen und Rückschlüsse auf später kommende Ereignisse zu treffen.

Die meisten befassen sich mit der mittelfristigen Wettervorhersage, zum Beispiel ausgehend vom Wetter oder anderen natürlichen Ereignissen an bestimmten Lostagen eines Monats oder dem Wetter eines ganzen Monats.

 

Der Monat Oktober

Im Oktober bereitet sich draußen alles auf den Winter vor.  Die Blätter der Bäume haben sich gelb oder rot gefärbt. Sinkende Temperaturen und kürzere Tage sind Vorboten des Winters, die den Bäumen anzeigen, dass sie sich auf die kalte Jahreszeit vorbereiten müssen. Denn die Blätter bestehen aus vielen wasserreichen Pflanzenzellen, die bei Frost kaputt gehen würden. Deswegen werfen die Bäume ihr Blattwerk freiwillig und kontrolliert ab, indem sie zuvor das wertvolle Chlorophyll in die Äste und den Stamm zurückziehen.

Lostage

1.
  • Regen an Sankt Remigius bringt den ganzen Monat Verdruß.
2.
  • Laubfall an Leodegar kündigt an ein fruchtbar Jahr.
6.
  • St. Bruno, der Kartäuser, läßt Fliegen in die Häuser.
8.
  • Sankt Pelei führt Donner und Hagel herbei.
9.
  • Donisl naß, Winter naß.
  • Regen an Dionys, viel Regen und Schnee im Winter gewiß
13.
  • Hl. Koloman, schick mir einen braven Mann.
14.
  • St.Burkhardi Sonnenschein, schüttet Zucker in den Wein.
15.
  • An Hedwig bricht der Wetterlauf und hört das gute Wetter auf.
  • Zu  Theres beginnt die Weinles'.
  • Die Hedwig und der Galle (16.10.), die machen das schöne Wetter alle.
16.
  • Auf St. Gallen Tag muß jeder Apfel in seinen Sack.
  • Mit St.Hedwig und St.Gall schweigt der Vögel Sang und Schall.
  • Ist St.Gallus nicht trocken, folgt ein Sommer mit nassen Socken.
  • Hedwige gibt Zucker in die Rübe.
  • Viel Regen zu Gallus - Regen bis Weihnachten.
  • Trocken am St. Gallus-Tag, verkündet einen trockenen Sommer.
  • Auf St. Gallus-Tag nichts mehr draußen bleiben mag.
  • Auf St.Gall' bleibt die Kuh im Stall.
17.
  • Wenn St. Gallus Regen fällt, das Schlechtwetter sich bis Weihnachten hält.
18.
  • An  Lukas soll das Korn gesät sein.
  • Ist St.Lukas mild und warm, kommt ein Winter, daß Gott erbarm`.
  • Wer an Lukas Roggen streut, es im Jahr darauf nicht bereut.
20.
  • St.Wendelin verlass uns nie - schirm unsern Stall, schütz unser Vieh.
21.
  •  Ursula beginn, zeigt auf den Winter hin.
  • Ursula bringt`s Kraut herein, sonst schneien Simon und Juda drein.
  • Wie der St.Ursula-Tag anfängt, soll der Winter beschaffen sein.
  • St. Ursula will uns sagen, bald könnt' das Feld Schnee tragen.
23.
  • Wenn's Sankt Severin gefällt, bringt er die erste Kält'.
25.
  • Zu Krispin werden die Fliegen hin.
26.
  • Warmer Gilbhart bringt fürwahr, stets einen kalten Januar.
27.
  • Bevor du Simon-Judas schaust, pflanze Bäume, schneide Kraut.
28.
  •  Simon und Judä, hängen an die Stauden Schnee.
  • Simon und Judas, fegt das Laub in die Gass.
  • Simon und Juda , die zwei, führen oft den Schnee herbei.
  • Schneid das Kraut, bevor es Juda klaut.
  • Wer Weizen sät am Simonstage, dem trägt er goldne Ähren ohne Frage.
  • Wenn Simon und Judas vorbei, so rückt der Winter herbei.
  • Ist's an Judas hell und klar, gibt's Regen erst ab Cäcilia.
  • Wenn Simon und Judas sind vorbei, ist der Weg zum Winter frei.
  • Es sitzen auch die heiligen Herrn, am warmen Ofen gern.
31.
  •  St. WolfgangRegen verspricht ein Jahr voll Segen.
  • Am Wolfgangregen ist viel gelegen.